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Baumwipfelpfad liegt top im Zeitplan

Einstieg in den Pfad mit ersten Brückenteilen steht – großes öffentliches Interesse

Die Bauarbeiten für den Baumwipfelpfad „Heide Himmel“ am Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt Nindorf sind in vollem Gange. An allen Ecken und Enden legen sich die 20 Mitarbeiter des ausführenden Generalunternehmens Biedenkapp aus dem Allgäu mächtig ins Zeug, damit der Pfad rechtzeitig zum geplanten Eröffnungstermin Ende September 2019 fertig wird. „Derzeit liegen wir sehr gut im Zeitplan“, freut sich Alexander Tietz, geschäftsführender Gesellschafter der Weitblick – Tietz GmbH und Co. KG. Regelmäßig rollen nun Sattelschlepper mit Material an. Im Anlieferungsbereich werden die Brückenteile mit den Holzlaufwegen, die Podeste und Stützen für den Pfad vormontiert und dann mit einem mobilen Kran auf die fertigen Fundamente gesetzt. Dort wird zur Zeit auch am längsten frei schwebenden Brückenteil gearbeitet, das eine beeindruckende Länge von 28 Metern haben wird. Der Einstieg in den Pfad bis zur ersten Plattform steht bereits und vermittelt einen ersten Eindruck davon, wie imposant das komplette Bauwerk am Ende sein wird. Parallel dazu haben die Verschalungsarbeiten für den 40 Meter hohen Turm – das Herzstück des Leuchtturmprojektes für die Lüneburger Heide – begonnen.

 

Die Bauausführung liegt dabei in bewährten Händen. Für die Brüder Helmut und Harry Mühlbauer aus Lindenberg im Allgäu, die mit der Bauleitung betraut sind, ist es bereits der vierte Baumwipfelpfad, den sie errichten. „Es ist inzwischen viel Routine dabei, die uns die Arbeit gut von der Hand gehen lässt“, sagt Helmut Mühlbauer. „Ein bisschen Glück gehört aber auch dazu“, so Mühlbauer weiter. „Das trockene Wetter in den ersten Wochen, als die Fundamente für Turm und Stützen gegossen wurden, war uns sehr recht.“ Er und sein Team arbeiten jeweils drei Wochen am Stück in der Heide, bevor es dann für drei freie Tage zurück ins „schöne Allgäu“ geht, wie Mühlbauer betont. „Aber auch hier im Norden ist’s nicht schlecht“, fügt er schmunzelnd hinzu.

 

Bis zur Fertigstellung werden rund 1000 Kubikmeter Beton, 130 Tonnen Bewehrungsstahl, 600 Tonnen Stahl, 350 Kubikmeter Holz und 70.000 Schrauben in dem gesamten Projekt verbaut werden. „Das öffentliche Interesse für unseren Baumwipfelpfad ist jetzt schon groß, was uns sehr freut“, berichtet Alexander Tietz. „Nicht nur die Wildpark-Besucher, sondern auch Vertreter aus Politik und Verwaltung verfolgen den Baufortschritt mit Spannung – genau wie wir.“